Stars in der Region
Zell im Fichtelgebirge
2003 - 2008 | 2026
Festgelände Haidberg
Eintritt frei
80er-Poplegende Bernie Paul, ECHO-Preisträgerin Ela Paul (Wonderwall) und Kultband Relax live in Zell im Fichtelgebirge
Es war die wohl größte Überraschung des Jahres – und sie ließ viele Erinnerungen wieder lebendig werden: André Puchta holte das Kultformat ‚Stars in der Region‘ am Samstag, 18. Juli 2026 nach fast zwei Jahrzehnten noch einmal zurück in seine Heimatgemeinde Zell im Fichtelgebirge – und präsentierte auf dem Festgelände Haidberg bei freiem Eintritt mit Bernie Paul eine Ikone der Popmusik der 1980er-Jahre sowie mit Ela Paul, Frontfrau der Erfolgsband Wonderwall und ECHO-Preisträgerin, eine weitere prägende Künstlerin der deutschen Popgeschichte. Die Kultband Relax feierte live on Stage zudem ihr 45-jähriges Bühnenjubiläum.
Der Sänger, Songwriter und Produzent Bernie Paul steht bis heute für den Sound einer ganzen Generation. Seinen Durchbruch feierte er Ende der 1970er-Jahre mit dem Hit ‚Lucky‘, der bis auf Platz 6 der deutschen und österreichischen Charts kletterte. Wenige Jahre später folgte mit ‚Oh No No‘ sein größter internationaler Erfolg: Der Titel erreichte Platz 2 der deutschen Hitparade und wurde weltweit ein Ohrwurm – mit Coverversionen unter anderem von der norwegischen Schlager-Ikone Wencke Myhre, dem französischen Chansonnier Sacha Distel und dem finnischen Musiker und Sänger Kirka.
Nach zwei Jahrzehnten: André Puchta holte das Kultformat einmalig zurück auf den Zeller Haidberg
Weitere erfolgreiche Singles wie ‚In Dreams‘, ‚Night After Night‘ oder ‚Attenzione Go Go Radio‘ machten ihn im In- und Ausland zu einer festen Größe der internationalen Pop- und Disco-Ära. Doch Bernie Paul ist weit mehr als ein erfolgreicher Interpret. Auch als Songwriter und Produzent hat er Popgeschichte geschrieben. Aus seiner Feder stammt unter anderem der Hit ‚It’s a Real Good Feeling‘ für Peter Kent sowie der Song ‚Sail Away‘, der durch eine große Beck’s-Werbekampagne internationale Bekanntheit erlangte – unter anderem interpretiert von Joe Cocker.
Als Produzent verantwortete er unter anderem den Kultsong ‚Weil i di mog‘ der Band Relax und lieferte mit ‚Mitten ins Herz‘ den Sound für die bis heute erfolgreiche RTL-Serie ‚Gute Zeiten, schlechte Zeiten‘. Auch mit ‚You for Me and Me for You‘, der Titelmelodie der RTL-Übertragungen des Tennisturniers Wimbledon Championships, erreichte er ein Millionenpublikum. Bernie Paul schrieb und produzierte außerdem für Künstler wie Weltstar David Hasselhoff, Bo Andersen, Wolfgang Fierek, Katja Ebstein oder Hans Hartz. Zudem verschaffte er Rosanne Cash, der Tochter von Johnny Cash, ihren ersten Plattenvertrag.
Fotos: Christopher Rau
Von ‚Oh No No‘ bis ‚Just More‘: Ein Abend, der Erinnerungen weckte – und neue schuf
Darüber hinaus kam mit Ela Paul eine vielfach ausgezeichnete Künstlerin in den Landkreis Hof. Als Frontfrau von Wonderwall gehörte sie in den frühen 2000er-Jahren zu den erfolgreichsten deutschen Pop-Acts und wurde unter anderem mit dem ECHO als ‚Beste Newcomer‘, dem ‚SWR3 New Pop Award‘ sowie der ‚1LIVE Krone‘ ausgezeichnet. Mit Songs wie ‚Just More‘, ‚In April‘, ‚Silent Tears‘ oder ‚Witchcraft‘ war die Band über Jahre hinweg in den Charts und im Radio präsent und erreichte ein Millionenpublikum weit über Deutschland hinaus. Mit ihrer markanten Stimme und internationalen Ausrichtung prägte Ela Paul eine ganze Pop-Ära – und steht bis heute für erfolgreichen, modernen Pop mit Wiedererkennungswert.
Auch die Kultband Relax sorgte für ein weiteres musikalisches Highlight des Abends. Mit Songs wie ‚Weil i di mog‘, ‚Marie‘, ‚Ja mei‘ oder ‚A weißes Blatt’l Papier‘ landete die Band zahlreiche Radio- und Publikumserfolge und prägte mit ihrer Mischung aus Pop, Rock und bairischem Dialekt eine ganze Musikgeneration. Ein besonderer Moment: Relax feierte bei „Stars in der Region“ auf dem Haidberg ihr 45-jähriges Bühnenjubiläum.
Eine besondere Erfolgsgeschichte
Mit ‚Stars in der Region‘ am Zeller Haidberg knüpfte André Puchta an eine besondere Erfolgsgeschichte an: Zwischen 2003 und 2007 hatte der gebürtige Münchberger das Großevent bereits ehrenamtlich für seine Heimatgemeinde organisiert und dabei prominente Künstler wie Neue-Deutsche-Welle-Star Hubert Kah, Schlagerlegende Bata Illic, ESC-Sänger Manuel Ortega oder Tatort-Kommissar und Musiker Miroslav Nemec pro bono nach Zell im Fichtelgebirge geholt. Dem voraus ging im Jahr 2002 der Besuch von Sänger und Schauspieler Oli.P.
Fotos: Christopher Rau
Künstler, die Musikgeschichte für Generationen geschrieben haben
„Das sind große Namen, die Musikgeschichte für Generationen geschrieben haben – und genau diese verbindende Energie bringen sie in unsere Region. Für mich ist das ein echtes Heimkommen. Ein Abend, der zeigt, was möglich ist, wenn alles zusammenpasst. So etwas klappt vielleicht nur einmal. Und genau deshalb sollten Jung und Alt ihn nicht verpassen“, so André Puchta.
Er widmete die einmalige Neuauflage in dankbarer Erinnerung dem 2013 verstorbenen Altbürgermeister Albrecht Dietel und dem, 2025 ebenfalls verstorbenen, Moderator Philipp Spiegel. Beide prägten die Veranstaltungen Mitte der 2000er-Jahre maßgeblich.
Die enge Zusammenarbeit mit Bürgermeister Pascal Danzer, Geschäftsleiter Patrick Becher, dem Gemeinderat, Felix Hartbauer und dem Team der Gemeindeverwaltung sei von großem Vertrauen, Offenheit und gegenseitiger Wertschätzung geprägt. Auch Pascal Danzer zeigte sich begeistert:
Die Sommerparty 2026 in Hochfranken
„Das international erfolgreiche Künstler dieses Formats bei freiem Eintritt in unserer Gemeinde auftraten, ist alles andere als selbstverständlich – und machte den 18. Juli 2026 zu einem echten Ausnahmedatum. Mein ausdrücklicher Dank gilt André Puchta, der erneut auf eigene Kosten ein Geschenk dieser Größenordnung an seine Heimat ermöglichte und mit großem persönlichem Engagement seine tiefe Verbundenheit zur Region zeigte.“
Die mehr als 1.600 Besucherinnen und Besucher durften sich auf die Sommerparty des Jahres 2026 im Fichtelgebirge und einen Abend voller großer Hits, unvergesslicher Melodien und echter Popgeschichte freuen. Davor und danach holten die Lokalmatadore „Goller & Götz“ mit nichts als Piano und Gitarre stimmgewaltig die „besten Songs der Welt“ aus den letzten 50 Jahren direkt ins Hier und Jetzt – von leisen Balladen bis zu kraftvollen Rockhymnen. Der Eintritt war frei. Fotos: Christopher Rau
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.





















